Tipps beim Einzug

 

 

Übergabeprotokoll

Der Zustand der Wohnung zum Zeitpunkt der Übergabe wird protokolliert. Hierbei werden die Zählerstände der Verbrauchsmedien (Strom, Wasser, Gas, Heizung) notiert. Aber auch der allgemeine Zustand der Räume und ggfls. sichtbare Mängel sollten dokumentiert werden.

Mängel

Sollten Ihnen Mängel auffallen, lassen Sie diese im Protokoll vermerken. Verwalter und Eigentümer sind meist daran interessiert, die Mängel zu beseitigen. Sollten nach der Übergabe noch Mängel auftreten, ist eine eigene Dokumentation bzw. Mailnachricht mit Fotos hilfreich. Bitte sofort beim Eigentümer bzw. Verwalter melden.

Kleinreparaturen

Gegenstände in der Wohnung, die dem unmittelbaren Gebrauch des Mieters unterliegen, fallen meist unter die Kleinreparaturklausel des Mietvertrages. Die Kosten dafür trägt dann der Mieter. Liegen die Reparaturkosten höher als im Mietvertrag als Grenze vereinbart, trägt der Vermieter alle Kosten.

Versicherungsschutz

Durch einen Umzug ändert sich meist der Versicherungsbedarf. Prüfen Sie deshalb, ob die Werte in der Hausrat- und Haftpflichtversicherung noch passend sind. Melden Sie die neue Adresse Ihrem Versicherer. Prüfen Sie, ob ein Schlüsselverlust über die Hausratversicherung abgedeckt ist. Ein Verlust oder Diebstahl könnte sonst sehr teuer werden.

Absperrhähne

Die sog. Eckventile der Absperrhähne sollten auf Gangbarkeit geprüft werden. Durch Ablagerungen (Kalk) im Wasser können sie festsitzen und können bei Rohrbrüchen nicht mehr geschlossen werden.

Treppenhaus und Aufzug vor Einzug prüfen

Vor dem Umzug empfiehlt es sich, Treppenhaus und Aufzug zu prüfen und ggfls. vorhandene Schäden zu dokumentieren, damit niemand hinterher den neuen Mieter dafür verantwortlichen machen kann.

Löcher in der Wand

Bilder aufhängen, Schränke anbringen, Handtuchhalter befestigen gehört zum Gebrauch einer Wohnung und kann Ihnen nicht untersagt werden. Im eigenen Interesse sollten Sie aber prüfen, ob hierzu ein „Loch in der Wand“ nötig ist. Manchmal sind Klebebefestigungen preiswerter und fester. Sollten Bohr- und Dübellöcher notwendig sein, bitte vorher prüfen, ob Sie keine Leitungen anbohren.

Kellerräume

Ist der Keller geräumt? Meist ist ein Vorhängeschloss nötig, um den Zugang zu sichern. Da fast jeder Keller feucht werden kann, ist es ratsam, keine Kleidung, Möbel, Bücher o.ä. auf dem Boden zu lagern.

Schlüssel

Wenn Sie nette und vertrauenswürdige Nachbarn haben oder einen Bekannten/Verwandten, der in der Nähe wohnt, lohnt es sich, eventuell dort einen Schlüssel zu deponieren. Wenn Sie mal die Tür „zugeknallt“ haben oder der Schlüssel liegt noch im Büro, spart das den teuren Schlüsseldienst oder den Weg ins Büro.

Richtig Lüften

Durch das gleichzeitige Öffnen mehrerer Fenster oder Türen wird ein Durchzug geschaffen. Dadurch genügen wenige Minuten um einen Luftaustausch vorzunehmen. Das nennt man „Stoßlüften“. Warum ist das Wichtig? Durch kochen, waschen oder duschen wird Wasserdampf an die Luft abgegeben. Auch beim Schlafen wird über unsere Atemluft Wasserdampf abgegeben. Wasserdampf schlägt sich an den kühlsten Stellen des Raumes in Form von Wasser nieder. Im Laufe der Zeit kann sich hier Schimmel bilden. Also Wäsche trocknen in der Wohnung ist keine besonders gute Idee. Wenn es nicht anders geht, dann bitte entsprechend stärker und öfter lüften. Übrigens kostet „Stoßlüften“ nicht mehr Heizenergie. Im Gegenteil, ist mehr Sauerstoff in der Luft, erwärmt sie sich leichter.

Richtig Heizen

Die Wohnung auf eine behagliche Raumtemperatur aufzuheizen, ist ein großer Kostenfaktor. Deshalb beachten Sie bitte die Tipps, die Sie für Ihre jeweilige Heizungsform erhalten können. Eine nächtliche Temperaturabsenkung kann viel Geld sparen, sollte aber nicht mehr als 3° Grad betragen. 

Bodenpflege

Hartböden bitte nur mit Pflegemitteln reinigen und behandeln. Geschirrspülmittel kann einen Parkettboden ruinieren und einen Laminatboden sollten man nur „nebelfeucht“ wischen (Lappen stark auswringen), sonst quellen die Fugen auf und der Boden ist ebenfalls hinüber.

Brandmelder

In den meisten Bundesländern ist es inzwischen Pflicht, alle Wohn- und Schlafräume mit Brandmeldern auszustatten. In Berlin ist es (noch) nicht gesetzlich vorgeschrieben. Da der Kostenaufwand für diese Ausstattung aber relativ überschaubar ist, sollte man sie unbedingt einsetzen. Brandschutz rettet Leben.

Ihr Ansprechpartner

Robert Hensky

Kontaktieren Sie mich unter unserer 24h-Servicehotline oder per Mail.

+49 (0)30 28 04 54 47

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